Many media scholars in China have recently observed or agitated for a fundamental change to the study of media in and about China (Liu and Qin (2021), Wu (2016), Chen and Balbi (2016)). In this seminar, students will engage with recent Chinese and Western media scholarship on media history and theory in China and trace some of the field’s developments. The seminar will also feature evening lectures by experts in the field. Attendance at these lectures is compulsory.
Avantgarde- und Experimentalfilme sind Filme (aber auch Videos), die sowohl inhaltlich, erzählerisch und v.a. formal jenseits der etablierten Konventionen und Sehgewohnheiten neue Möglichkeiten der Form und des Mediums erforschen. Dabei gibt es einerseits Filme, die von bildenden Künstler:innen gemacht worden sind (Marcel Duchamp, Andy Warhol u.v.m.), andererseits eine ganz eigenständige und vielfältige Geschichte des experimentel-len Films (Hans Richter, Maya Deren, Stan Brakhage, Hollis Framptom, Sadie Benning u.v.m.). In dem Seminar werden wir uns ausgewählte Beispiele ganz unterschiedlicher Ansätze des Avantgarde- und Experimentalfilms ansehen, begleitende Texte lesen und die ungewöhnlichen Seh- und Hörerfahrungen diskutieren.
Die größten Unternehmen der Welt sind heute Digitalkonzerne. Es wird daher zunehmend von „Plattformkapitalismus” gesprochen. Wir lesen Texte, die diese neueste Variante des Kapitalismus analysieren und kritisch diskutieren.
Die Studierenden erlernen grundlegende Konzepte, theoretischen Ansätze und Verfahren methodischen Arbeitens. Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse der Medienanalyse (Fotoanalyse, Film, Digitale Medien) und der entsprechenden theoretischen Herangehensweisen. Sie wissen, Fragestellungen zu formulieren und geeignete Untersuchungsmethoden zu wählen. Inhalte sind u.a. Fotoanalyse, Ideologiekritik, App Studies, Medienarchäologie, Cultural Studies, Metaphernanalyse und Plattform Studies.
Das Kolloquium bietet den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierende in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten feilen wollen.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Wir alle benutzen es täglich und ein Leben ohne es scheint für uns unvorstellbar. Doch was ist Geld eigentlich genau? Es scheint (mindestens auch) ein Medium zu sein, insofern es etwa Informationen über „Wert“ speichert und überträgt.
In dem Seminar sollen Texte zur Geschichte und Theorie des Geldes aus Ökonomik, Soziologie, Philosophie und Medientheorie gelesen und diskutiert werden.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Typ: Seminar
Zeit: Mittwoch, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Jonathan Beller hat eine vielbeachtete Studie zur kritischen Analyse des digitalen und globalen Kapitalismus vorgelegt, die auch dessen racialization in den Blick nimmt. Beller hat neue Begriffe wie „Weltcomputer” und „Foto-Kapital” geprägt, die derzeit kontrovers diskutiert werden. Wir lesen und diskutieren das Buch.
Typ: Seminar
Zeit: Mittwoch, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 16-18 Uhr, 14-tägig
Raum: Lennéstr. 1, 2.003
Das Kolloquium bietet den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierende in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten feilen wollen.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 16-18 Uhr, 14-tägig
Raum: Lennéstr. 1, 2.003
Typ: Seminar
Zeit: Mittwoch, 10-12 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Computerspiele sind populäre und komplexe Medienphänomene. Sie können auf vielen Ebenen beschrieben und analysiert werden. Wir diskutieren diese Ebenen entlang der Gliederung, die eine bekannte Einführung in die Game Studies vorschlägt.
Typ: Seminar
Zeit: Mittwoch, 10-12 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr, Mittwoch 10-12 (zwei Gruppen)
Raum: Lennéstr. 6, 3.015 und 3.016
Medien kann man beschreiben als technische Apparate, die auf bestimmte Weise geformte Signale übermitteln, speichern, prozessieren und präsentieren. Medien haben also eine Technik, die eng mit ihren möglichen Ästhetiken zusammenhängt. Diesem Zusammenhang wird im Seminar anhand ausgesuchter Texte und Beispiele nachgegangen. Dabei werden Methoden zur Analyse von Technik und Ästhetik der Medien diskutiert.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr, Mittwoch 10-12 (zwei Gruppen)
Raum: Lennéstr. 6, 3.015 und 3.016
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 18-20 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierende in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessent:innen, die an Ideen, Konzepten und Texten feilen wollen.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 18-20 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 1.001
Die größten Unternehmen der Welt sind heute Digitalkonzerne. Es wird daher zunehmend von »Plattformkapitalismus« gesprochen. Wir lesen Texte, die diese neueste Variante des Kapitalismus analysieren und kritisch diskutieren.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 1.001
Typ: Blockseminar
Zeit: 9-11.2., 9-17 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
José van Dijck hat 2013 das Buch The Culture of Connectivity. A Critical History of Social Media veröffentlicht, in dem sie einen multimethodischen Ansatz zur Analyse ‚sozialer Medien‘ vorschlägt und an Facebook, Twitter, Flickt, You Tube und Wikipedia erprobt. Wir lesen das Buch gemeinsam und diskutieren ihre Vorschläge. Präsentationen zu anderen, in dem Buch nicht erwähnten, sozialen Medien wie Instagram, WhatsApp oder SnapChat sind sehr willkommen.
Typ: Blockseminar
Zeit: 9-11.2., 9-17 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Die Diskussion um die Potentiale so genannter „Künstlicher Intelligenz” ist gegenwärtig ein zentrales Thema. Einerseits werden Durchbrüche z. B. im Bereich der Mustererkennung und mithin Datenverarbeitung erwartet (wobei die Menge der, etwa durch mobile Medien, angehäuften Daten wiederum wichtig ist, um die ‚Machine Learning-Systeme‘ zu trainieren). Andererseits verbinden sich mit KI allerlei diffuse Ängste, vom Verschwinden der Arbeit bis zur Weltherrschaft der Maschinen – letztere sind auch in diversen Kinofilmen und Fernsehserien immer wieder anzutreffen. Die genannten Erwartungen bzgl. der Rolle der KI im Bereich der Mustererkennung machen sie für große Plattform-Anbieter wie Google oder Facebook so interessant und nicht zufällig sind diese Großkonzerne diejenigen, die im Moment intensiv Geld in die Entwicklung von KI investieren. Kurzum: KI scheint mit der Ökonomie verbunden zu sein und (vielleicht) auch massive Auswirkungen auf die Ökonomie der Zukunft zu haben. Daher lesen wir in dem Seminar das aktuelle Buch Inhuman Powers: Artificial Intelligence and the Future of Capitalism von Nick Dyer-Witheforde et al., ergänzt um weitere Texte, sowie offenen Slots, in denen etwa filmische Darstellungen von KI vor dem Hintergrund von Dyer-Withefords et al. Marxistischer, polit-ökonomischer Analyse diskutiert werden können. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen müssen (was in einem Blockseminar notwendig ist).
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 2.002
Typ: Seminar
Zeit: 7.-9. Juli, ganztätig
Raum: Tagungsraum des IZPH
Die Lebenswelt der Gegenwart ist geprägt durch technische Artefakte, die Handlungsmöglichkeiten und Wissensformen prägen - etwa der Bildschirm, auf dem Sie diesen Text lesen. Vor allem im Anschluss an Positionen der klassischen Phänomenologie hat die Kulturphilosophie der letzten Jahrzehnte diesen Einfluss technischer Artefakte auf unsere Lebenswelt immer stärker zum Thema gemacht. Ziel des interdisziplinären Seminars ist es, theoretische Texte der phänomenologischen Klassiker und gegenwärtiger Autorenmit Beispielanalysen und theoretischen Texten aus der Medienkulturwissenschaft zu verbinden. Neben dem Technikbegriff stehen dabei die Rolle des menschlichen Leibes und die Materialität kultureller Artefakte im Zentrum des Interesses. Behandelt werden Texte von: Judith Butler, Hubert Dreyfus, Lewis Gordon, Martin Heidegger, Don Ihde, Ernst Kapp, Friedrich Kittler, Jean-François Lyotard, Maurice Merleau-Ponty und Charles Taylor.
Typ: Seminar
Zeit: 7.-9. Juli, ganztätig
Raum: Tagungsraum des IZPH
Typ: Kolloquium
Zeit: Dienstag, 18-20 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 1.001
Das Kolloquium bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit im Bereich Medienwissenschaft/Digitale Medienkultur zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. In kleiner Gruppe wird vermittelt, wie man sein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen der Untersuchung absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Übung wendet sich primär an Master-Studierende, ist aber für weitere Interessent*innen geöffnet, die an Ideen, Fragestellungen und Texten feilen möchten. Die Übung wendet sich an Master-Studierenden in der Abschlussphase.
Die Übung ist auch für weitere Interessenten geöffnet, die an Ideen, Konzepten und Texten feilen wollen (insb. Doc/Post-Doc).
Typ: Kolloquium
Zeit: Dienstag, 18-20 Uhr
Raum: Lennéstr. 1, 1.001
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Avantgarde- und Experimentalfilme sind Filme (aber auch Videos), die sowohl inhaltlich, erzählerisch und v.a. formal jenseits der etablierten Konventionen und Sehgewohnheiten neue Möglichkeiten der Form und des Mediums erforschen. Dabei gibt es einerseits Filme, die von bildenden Künstler*innen gemacht worden sind (Marcel Duchamp, Andy Warhol u.v.m.), andererseits eine ganz eigenständige und vielfältige Geschichte des experimentellen Films (Hans Richter, Maya Deren, Stan Brakhage, Hollis Framptom, Sadie Benning u.v.m.). In dem Seminar werden wir uns ausgewählte Beispiele ganz unterschiedlicher Ansätze des Avantgarde- und Experimentalfilms ansehen, begleitende Texte lesen und die ungewöhnlichen Seh- und Hörerfahrungen diskutieren.
Typ: Seminar
Zeit: Dienstag, 14-16 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Typ: Seminar
Zeit: Mittwoch, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
Der Hollywood-Superhelden-Blockbuster Black Panther aus dem Jahr 2018 schuf die Vision eines technologisch überlegenen afrikanischen Landes, das die USA und den Rest des globalen Nordens vor Ignoranz, Gier und Armut retten könnte. Diese Umkehrung stereotyper Afrikabilder machte sich Elemente des Afrofuturismus zu eigen: ein Trend in der populären Musik, der bildenden Kunst, dem Film und der Science-Fiction-Literatur seit den späten 1960er Jahren. Afrofuturistische Künstler beschäftigen sich damit, "Geschichten und Gegengeschichten" (Eshun) aus Erfahrungen und Erinnerungen an Versklavung, die middle pasage, Migration und Diaspora wiederzugewinnen, zu schaffen und neu zu erschaffen. Der Afrofuturismus versucht, aus der Perspektive des Black Atlantic und einer transnationalen afrikanischen Diaspora alternative Zukünfte zu entwerfen. Wir werden Beispiele des Afrofuturismus in der Literatur (Nnedi Okorafor), aber auch im (Kurz-)Film (z.B. Robots in Brixton von Kibwe Tavares, 2011) oder in der Musik (Sun Ra, Drexciya) betrachten und diskutieren. Wir werden überdies theoretische Texte dazu lesen (Paul Gilroy, Kodwo Eshun u.a.).
Typ: Seminar
Zeit: Mittwoch, 12-14 Uhr
Raum: Lennéstr. 6, 3.015
In der Vorlesung werden die historische Entwicklung der Medienwissenschaft als eigenständige Disziplin, sowie ihre Gliederung, vorgestellt. Dabei werden a. zentrale theoretische Ansätze, b. zentrale Forschungen zu Einzelmedien und c. interdisziplinäre Schnittstellen zu den Nachbardisziplinen berücksichtigt.
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 05.+06.02.21, 14-16 Uhr und 08.02.21, 14-18 Uhr |
| Raum: | Online |
Weitere Informationen auf BASIS
Einerseits gilt die Frage nach ‚Ideologie‘ als theoretisch veraltet, andererseits wird der Begriff häufig genutzt – etwa in politischen Debatten, wo es eine beliebte rhetorische Figur ist, dem jeweiligen Gegner ‚Ideologie‘ vorzuwerfen, was unterstellt, man selbst habe keine. ‚Ideologie‘ wird dabei zum Kampfbegriff, der eine irgendwie einseitig von Interessen verzerrte Beschreibung der Welt unterstellt – während man selbst offenbar im Besitz der ‚richtigen‘ und ‚sachlichen‘ Beschreibung ist. Aber möglicherweise gibt es keine einzig ‚richtige‘ Beschreibung der Welt – so erscheint es jedenfalls in der historischen und kulturvergleichenden Perspektive. Möglicherweise sind die alltäglichsten Annahmen (auch unsere eigenen) schon ideologisch. Schon diese Rolle des Begriffs der Ideologie in alltäglichen Diskursen lässt eine neuerliche Beschäftigung damit sinnvoll erscheinen. Um so mehr gilt im Zeitalter von ‚Fake News’ und Sozialen Medien, in denen alle möglichen – oft auch menschenverachtenden – Weltbeschreibungen zirkulieren. Es ist für eine pluralistische Demokratie wichtig, dass Ideologien bzw. der mögliche ideologische Charakter aller Aussagen erkannt und kritisiert werden können, was auch bedeutet sich selbst kritisieren zu können. Im Seminar soll in verschiedene Konzepte der Ideologie und ihrer Kritik anhand von Textlektüren eingeführt werden. Die Studierenden sollen in Präsentationen anhand von verschiedenem Medienmaterial (Filme, Websites, Computerspiele etc.) ihrer Wahl diese Ansätze anwenden. So werden die Studierenden für die Produktion und Reproduktion von Ideologien von race, class, gender in der Medienkultur sensibilisiert.
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 05.+06.02.21, 14-16 Uhr und 08.02.21, 14-18 Uhr |
| Raum: | Online |
Weitere Informationen auf BASIS
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierende in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten feilen wollen.
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | Di, 16-18 Uhr (G1, Schröter); Do, 16-18 Uhr (G2, Maeder) |
| Raum: | Online |
Weitere Informationen auf BASIS
Das Seminar befragt Medientheorien auf das Verhältnis von Technik und Medialität: Welche Rolle spielt die technische Verfasstheit von Medien für ein medientheoretisches Verständnis? Bestimmt etwa Technik Aneignungs- und Organisationsformen von Medien (technologischer Determinismus)? Oder ist das Technische eine medientheoretisch vernachlässigbare Größe, die z.B. hinter der Praxis zurücktritt? Welche Begriffe des Technischen lassen sich dabei unterscheiden? Und wie lässt sich das Verhältnis von Technik, Natur und Gesellschaft denken, wenn technische Medien zunehmend zur Bedingung, bzw. Umwelt des alltäglichen Lebensvollzugs, zur zweiten Natur werden? Diskutiert werden dabei klassische Medientheorien (Kanadische Schule, Dispositivtheorie, Kittler, Theorie der Kulturtechniken), techniksoziologische Ansätze (Science and Technology Studies) ebenso wie aktuelle medientheoretische Positionen (Akteur-Medien-Theorie, Medienökologie, Medienanthropologie, Interface Studies).
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | Di, 16-18 Uhr (G1, Schröter); Do, 16-18 Uhr (G2, Maeder) |
| Raum: | Online |
Weitere Informationen auf BASIS
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | Mi, 12-14 Uhr (G1, Schröter); Do, 12-14 Uhr (G2, Maeder) |
| Raum: | Online |
Weitere Informationen auf Basis.
Wie haben sich die digitalen Medien historisch herausgebildet? Wie kann man diese Geschichte(n) schreiben? Welche historiografischen Methoden, Modelle und Theorien werden zur Beschreibung und Erklärung verwendet? Welche Themen und Gegenstände gehören zur Geschichte der digitalen Medien? Wie verhalten sich universalgeschichtliche und einzelgeschichtliche Ansätze zueinander? Im Seminar werden einschlägige Texte zur Medienhistoriographie sowie ausgewählte Fallstudien aus der Mediengeschichte gelesen und diskutiert.
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | Mi, 12-14 Uhr (G1, Schröter); Do, 12-14 Uhr (G2, Maeder) |
| Raum: | Online |
Weitere Informationen auf Basis.
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 17./18.7. und 20.7., 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
Die Ubiquität digitaler Kommunikation erfordert die Sicherstellung ihrer Verlässlichkeit und Sicherheit, daher werden Verfahren der Verschlüsselung und Signatur immer wichtiger – wie sich nicht zuletzt nach den Enthüllungen Edward Snowdens deutlich gezeigt hat. In dem Text lesen wir eine allgemeinverständliche Darstellung der Geschichte und der Verfahren der Verschlüsselung von der Antike bis zur Quantenkryptographie. Die Kapitel werden von den Studierenden einzeln oder in Gruppen bis max. 3 präsentiert und dann schließt sich eine Diskussion, ggf. mit close reading einzelner Passagen, an. Es sind auch Präsentationen über die Textgrundlage hinaus möglich. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen müssen (was in einem Blockseminar notwendig ist).
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 17./18.7. und 20.7., 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 10./11.7. und 13.7., 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
Die Diskussion um die Potentiale so genannter „Künstlicher Intelligenz“ ist gegenwärtig ein zentrales Thema. Einerseits werden Durchbrüche z. B. im Bereich der Mustererkennung und mithin Datenverarbeitung erwartet (wobei die Menge der, etwa durch mobile Medien, angehäuften Daten wiederum wichtig ist, um die ‚Machine Learning-Systeme‘ zu trainieren). Andererseits verbinden sich mit KI allerlei diffuse Ängste, vom Verschwinden der Arbeit bis zur Weltherrschaft der Maschinen – letztere sind auch in diversen Kinofilmen und Fernsehserien immer wieder anzutreffen. Die genannten Erwartungen bzgl. der Rolle der KI im Bereich der Mustererkennung machen sie für große Platform-Anbieter wie Google oder Facebook so interessant und nicht zufällig sind diese Großkonzerne diejenigen, die im Moment intensiv Geld in die Entwicklung von KI investieren. Kurzum: KI scheint irgendwie mit der Ökonomie verbunden zu sein und (vielleicht) auch massive Auswirkungen auf die Ökonomie der Zukunft zu haben. Daher lesen wir in dem Seminar das aktuelle Buch Inhuman Powers: Artificial Intelligence and the Future of Capitalism von Nick Dyer-Witheforde et al., ergänzt um weitere Texte, sowie offenen Slots, in denen etwa filmische Darstellungen von KI vor dem Hintergrund von Dyer-Withefords et al. polit-ökonomischer Analyse diskutiert werden können. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen müssen (was in einem Blockseminar notwendig ist).
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 10./11.7. und 13.7., 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 31.7., 1.8., 3.8., je 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
Seb Franklin versucht den Begriff der ‚Kontrolle‘ stark zu machen, um Digitalität als kulturelle Logik zu beschreiben.Wir lesen gemeinsam diesen Text kritisch und versuchen zu verstehen, inwiefern Franklins’ Überlegungen uns heute beim Verständnis der digitalen Medienkultur helfen können. In dem Blockseminar werden die Kapitel von den Studierenden einzeln oder in Gruppen bis max. 3 präsentiert und dann schließt sich eine Diskussion, ggf. mit close reading einzelner Passagen, an. Es sind auch Präsentationen über die Textgrundlage hinaus möglich. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen müssen (was in einem Blockseminar notwendig ist).
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 31.7., 1.8., 3.8., je 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 24./25.7. und 27.7., 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
Gilbert Simondon ist ein französischer Philosoph, der in seinem Hauptwerk Die Existenzweise technischer Objekte eine Theorie der Technik zu entwickeln versucht hat, die bekannte Autoren wie Gilles Deleuze und Bruno Latour beeinflusst hat und gegenwärtig in der Medienwissenschaft stark rezipiert wird. Martina Heßler bemerkt: „Die aktuelle Rezeption Simondons betont häufig und teils euphorisch, dass er Technik nicht äußerlich untersuchte, sich nicht auf die Betrachtung ihrer Gebrauchsweisen beschränkte, sondern eine Theorie der Technik entwickelte, die das Technische denkt.” Und: Das „Interesse an Simondons Überlegungen hängt zweifellos mit der Aktualität der Frage zusammen, wie das Mensch-Technik-Verhältnis im Kontext der Digitalisierung aller Lebensbereiche zu beschreiben sei.” Wir lesen gemeinsam diesen Text kritisch und versuchen zu verstehen, inwiefern Simondons Überlegungen uns heute beim Verständnis der digitalen Medienkultur helfen können. In dem Blockseminar werden die Kapitel von den Studierenden einzeln oder in Gruppen bis max. 3 präsentiert und dann schließt sich eine Diskussion, ggf. mit close reading einzelner Passagen, an. Es sind auch Präsentationen über die Textgrundlage hinaus möglich. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen müssen (was in einem Blockseminar notwendig ist).
| Typ: | Seminar |
| Zeit: | 24./25.7. und 27.7., 9-18 Uhr |
| Raum: | Lennéstr. 1, 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierende in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten feilen wollen.
In der Vorlesung werden die historische Entwicklung der Medienwissenschaft als eigenständige Disziplin, sowie ihre Gliederung, vorgestellt. Dabei werden a. zentrale theoretische Ansätze, b. zentrale Forschungen zu Einzelmedien und c. interdisziplinäre Schnittstellen zu den Nachbardisziplinen berücksichtigt.
Wie schreibt man eigentlich Mediengeschichte? Was für Gegenstände gehören in eine solche Geschichte? Mit welchen Methoden kann man sich der Vergangenheit annähern? Wozu betreibt man Mediengeschichte? In dem Seminar werden ausgewählte Texte zur Medienhistoriographie, sowie konkrete Fallstudien der Mediengeschichtsschreibung bezüglich der Entwicklung verschiedener digitaler Medien gemeinsam gelesen und diskutiert.
In dem Seminar werden Texte zur Geschichte, Theorie und Ästhetik des Smartphones gelesen und an ausgewählten Materialien kritisch diskutiert.
In dem Seminar soll zunächst Srniceks einflußreicher Text vom „Platform Capitalism“ gelesen und diskutiert und dann kritisch auf neuere Forschungen zu Spotify bezogen werden.
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Das Kolloquium wendet sich an Master-Studierenden kurz vor oder in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten arbeiten wollen.
José van Dijck hat 2013 das Buch The Culture of Connectivity. A Critical History of Social Media veröffentlicht, in dem sie einen multimethodischen Ansatz zur Analyse ‚sozialer Medien‘ vorschlägt und an Facebook, Twitter, Flickt, You Tube und Wikipedia erprobt. Wir lesen das Buch gemeinsam und diskutieren ihre Vorschläge. Präsentationen zu anderen, in dem Buch nicht erwähnten, sozialen Medien wie Instagram, WhatsApp oder SnapChat sind sehr willkommen.
Medientechnologien werden oft anders genutzt als von den Herstellern vorgesehen. Außerdem gibt es die ‚Kunst‘, in der ohnehin Medientechnologien gegen den Strich verwendet werden. In dem Seminar sollen zunächst Texte zur Theorie des Gebrauchs, der Gebrauchsanweisung und der Verwendung von Medien gelesen werden, auch werden experimentelle Strategien aus dem Bereich der Kunst diskutiert. Dann können Studierende aber auch eigene experimentelle Medienverwendungen entwerfen, vorstellen und kommentieren.
Die Ökonomie setzt eine mediale Infrastruktur voraus: Geld ist wahrscheinlich das erste Medium, was einfällt (und es wird im Seminar auch behandelt werden), doch es gibt noch eine Reihe andere solcher Medien/praktiken: Doppelte Buchführung, Börsenticker, Flowcharts, Organigramme etc. Auch wird die Ökonomie vielfältig medial repräsentiert – in Filmen, Serien, Computerspielen... Im Seminar soll anhand ausgewählter Texte und Beispiele diesen Verbindungen von Ökonomie und Medien nachgegangen werden.
Die Werbung ist überall. Die ganzen Bemühungen der digitalen Überwachung und Kontrolle richten sich darauf, Werbung zu individualisieren, jederzeit und an jedem Ort zu platzieren oder sie gleichsam ‚viral‘ unsichtbar werden zu lassen. Um die Mechanismen dieses ‚kapitalistischen Realismus‘ (Schudson) als zentrale audiovisuelle Kultur unserer Zeit besser zu verstehen, werden in dem Seminar ausgewählte Texte zum Thema gelesen und ausgewählte Werbekampagnen (in allen medialen Formen) kritisch analysiert.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr (14-tägl.) |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit in den Bereichen Filmwissenschaft und Medienkulturwissenschaft zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierenden kurz vor oder in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten arbeiten wollen.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr (14-tägl.) |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
In der Vorlesung werden die historische Entwicklung der Medienwissenschaft als eigenständige Disziplin, sowie ihre Gliederung, vorgestellt. Dabei werden a. zentrale theoretische Ansätze, b. zentrale Forschungen zu Einzelmedien und c. interdisziplinäre Schnittstellen zu den Nachbardisziplinen berücksichtigt.
Mediengeschichte ist nicht nur die Geschichte tatsächlich entwickelter Technologien und mit ihnen einhergehenden Praktiken und Formen. Sie ist auch die Geschichte von phantasierten Zukunftsmedien und entsprechenden phantasierten Praktiken und Formen. Unter dem Schlagwort ‚socio-technical imaginaries‘ wird dieses Feld gegenwärtig in den Science and Technology Studies als neueste Entdeckung gefeiert, obwohl die Beschäftigung mit solchen medialen Imaginären schon viel älter ist und sowohl in der Kunst, in kulturwissenschaftlichen und technisch-ingenieurwissenschaftlichen Texten als auch und vor allem in den Massenmedien beobachtet werden kann. Im Seminar sollen ausgewählte Texte gemeinsam gelesen und diskutiert, sowie ausgewählte Beispiele aus Kunst, Wissenschaft und Massenmedien analysiert werden.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr (Gruppe 1) u. 16–18 Uhr (Gruppe 2) |
| Raum: | Lennéstraße 6 - 3.015 (Gruppe 1), Lennéstraße 1 - 4.001 (Gruppe 2) |
Weitere Informationen in BASIS
Wie schreibt man eigentlich Mediengeschichte? Was für Gegenstände gehören in eine solche Geschichte? Mit welchem Methoden kann man sich der Vergangenheit annähern? Wozu betreibt man Mediengeschichte? In dem Seminar werden ausgewählte Texte zur Medienhistoriographie, sowie konkrete Fallstudien der Mediengeschichtsschreibung gemeinsam gelesen und diskutiert.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr (Gruppe 1) u. 16–18 Uhr (Gruppe 2) |
| Raum: | Lennéstraße 6 - 3.015 (Gruppe 1), Lennéstraße 1 - 4.001 (Gruppe 2) |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr (Einzeltermine) |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit in den Bereichen Filmwissenschaft und Medienkulturwissenschaft zu entwickeln, bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt. Die Übung wendet sich an Master-Studierenden kurz vor oder in der Abschlussphase, ist aber geöffnet für weitere Interessenten, die an Ideen, Konzepten und Texten arbeiten wollen.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr (Einzeltermine) |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Einerseits gilt die Frage nach ‚Ideologie‘ als theoretisch veraltet, andererseits wird der Begriff häufig genutzt – etwa in politischen Debatten, wo es eine beliebte rhetorische Figur ist, dem jeweiligen Gegner ‚Ideologie‘ vorzuwerfen, was unterstellt, man selbst habe keine. ‚Ideologie‘ wird dabei zum Kampfbegriff, der eine irgendwie einseitig von Interessen verzerrte Beschreibung der Welt unterstellt – während man selbst offenbar im Besitz der ‚richtigen‘ und ‚sachlichen‘ Beschreibung ist. Aber möglicherweise gibt es keine einzig ‚richtige‘ Beschreibung der Welt – so erscheint es jedenfalls in der historischen und kulturvergleichenden Perspektive. Möglicherweise sind die alltäglichsten Annahmen (auch unsere eigenen) schon ideologisch. Schon diese Rolle des Begriffs der Ideologie in alltäglichen Diskursen lässt eine neuerliche Beschäftigung damit sinnvoll erscheinen. Um so mehr gilt im Zeitalter von ‚Fake News’ und Sozialen Medien, in denen alle möglichen – oft auch menschenverachtenden – Weltbeschreibungen zirkulieren. Es ist für eine pluralistische Demokratie wichtig, dass Ideologien bzw. der mögliche ideologische Charakter aller Aussagen erkannt und kritisiert werden können, was auch bedeutet sich selbst kritisieren zu können. Im Seminar soll in verschiedene Konzepte der Ideologie und ihrer Kritik anhand von Textlektüren eingeführt werden. Die Studierenden sollen in Präsentationen anhand von verschiedenem Medienmaterial (Filme, Websites, Computerspiele etc.) ihrer Wahl diese Ansätze anwenden. So werden die Studierenden für die Produktion und Reproduktion von Ideologien in der Medienkultur sensibilisiert.
Computerspiele und zahlreiche heutige Filme basieren auf Verfahren generierter Grafik. Im Seminar soll in basale Verfahren der Computergrafik eingeführt, sowie deren Genealogien und Ästhetiken an Beispielen aus Film, Kunst und Computerspielen diskutiert werden. Von den Studierenden wird das Einbringen eigener Vorschläge erwartet.
In den Medienwissenschaft werden in den letzten Jahren zunehmend Ansätze aus dem Bereich der so genannten Science and TechnologyStudies rezipiert, Ansätze, die die soziale Konstruktion von Wissenschaft und Technik oder doch die Ko-Konstruktion von Wissenschaft und Technik und dem „Sozialen“ untersuchen. Es werden ausgewählte Darstellungen gelesen und diskutiert.
Alles dreht sich ums Geld. Doch was ist Geld? Ist es auch ein Medium? Im Seminar werden eine Reihe von grundlegenden Texten gemeinsam gelesen und diskutiert.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Mi 12–14 Uhr (14-täglich) |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
Im Kolloquium können in Arbeit befindliche Bachelor-,Master-, Doktorarbeiten oder Habilitationen vorgestellt und diskutiert werden.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Mi 12–14 Uhr (14-täglich) |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.002 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 28.,29.,31.07.2017, 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Pixar sorgt mit seinen Computerfilmen immer wieder für allgemeines Vergnügen. In dem Seminar sollen die Filme vorgestellt und in drei Hinsichten analysiert werden: a. Inhalt: Welche kulturellen und ideologischen Muster werden reproduziert oder verschoben? b. Form 1: Wie sind die Filme erzählerisch und formal aufgebaut)? c. Form 2: Welche computergrafischen Verfahren kommen zum Einsatz, was sind die grafischen Innovationen? (Die Filme von Pixar dienen nämlich wesentlich der Werbung für die von Pixar entwickelte Rendering-Software).
Studienleistung: Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden (einzeln oder in Gruppen bis max. 3) für Präsentationen, die alle 3 Aspekte umfassen müssen eintragen können.
Modulabschluss: Hausarbeit
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 28.,29.,31.07.2017, 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 14.,15.,17.07.2017 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 1.001, 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Fritz Heiders Aufsatz „Ding und Medium“ von 1926 war lange Zeit vergessen, bis er durch Niklas Luhmann wiederentdeckt wurde. Heiders Unterscheidung von Ding und Medium taucht bei Luhmann allerdings verändert als Form und Medium auf. Heiders Text gilt heute als klassischer Text der Medientheorie und wird in dem Seminar gemeinsam gelesen und diskutiert.
Studienleistung: Die Kapitel werden von den Studierenden einzeln oder in Gruppen bis max. 3 präsentiert und dann schließt sich eine Diskussion, ggf. mit close reading einzelner Passagen, an. Es sind auch Präsentationen über die Textgrundlage hinaus möglich. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen können.
Modulabschluss: Hausarbeit
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 14.,15.,17.07.2017 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 1.001, 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 21.,22.,24.07.2017 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 1.001, 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Die Ubiquität digitaler Kommunikation erfordert die Sicherstellung ihrer Verlässlichkeit und Sicherheit, daher werden Verfahren der Verschlüsselung und Signatur immer wichtiger – wie sich nicht zuletzt nach den Enthüllungen Edwarden Snowdens deutlich gezeigt hat. In dem Text lesen wir eine allgemeinverständliche Darstellung der Geschichte und der Verfahren der Verschlüsselung von der Antike bis zur Quantenkryptographie.
Studienleistung: Die Kapitel werden von den Studierenden einzeln oder in Gruppen bis max. 3 präsentiert und dann schließt sich eine Diskussion, ggf. mit close reading einzelner Passagen, an. Es sind auch Präsentationen über die Textgrundlage hinaus möglich. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen können.
Modulabschluss: Hausarbeit
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 21.,22.,24.07.2017 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 1.001, 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 07.,08.,10.07.2017 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 1.001, 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Soziale Medien sind allgegenwärtig und nicht zuletzt im Zusammenhang mit politischen Prozessen ins Gerede gekommen. Umso wichtiger wird ihre historische Perspektivierung: Wie haben sie sich entwickelt? Warum sind sie wie sie sind und nicht anders? Im Seminar lesen wir gemeinsam: The Culture of Connectivity. A Critical History of Social Media von José van Dijck. Von den acht Kapitel sind drei über allgemeines Fragen sozialer Medien und fünf richten sich auf Facebook, Twitter, Flickr, You Tube und Wikipedia.
Studienleistung: Die Kapitel werden von den Studierenden einzeln oder in Gruppen bis max. 3 präsentiert und dann schließt sich eine Diskussion, ggf. mit close reading einzelner Passagen, an. Es sind auch Präsentationen zu Social Media über die Textgrundlage hinaus möglich. Zu gg. Zeit wird ein doodle eingerichtet, auf dem sich die Studierenden für Präsentationen eintragen können.
Modulabschluss: Hausarbeit
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 07.,08.,10.07.2017 10–17 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 1.001, 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 06.–27.07.2017, Do 18–20 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
Im Kolloquium besteht die Möglichkeit in Vorbereitung befindliche Abschlussarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln oder bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 06.–27.07.2017, Do 18–20 Uhr |
| Raum: | Lennéstraße 1 - 2.003 |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 16–18 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal |
Weitere Informationen in BASIS
Karen Barad ist Physikerin für Theoretische Teilchenphysik und Quantenfeldtheorie und hat auch ihren Doktor in theoretischer Teilchenphysik gemacht. Barad lehrt Feministische Studien, Philosophie und Geistesgeschichte an der University of California, Santa Cruz. Sie ist also eine der wenigen Autorinnen, die sowohl in den Natur- als auch in den Kulturwissenschaften verankert sind. Sie hat (u.a. in Absetzung von Donna Haraway und Judith Butler) den Ansatz des ‚Agentiellen Realismus’ entwickelt, der ähnlich wie andere aktuelle Ansätze (z.B. die Akteur-Netzwerk-Theorie) Dichotomien wie Subjekt/Objekt, Natur/Kultur, Technik/Gesellschaft, aktiv/passiv umgehen oder unterlaufen will. Diese Ansätze mit ihrer Betonung heterogener Konstellationen und der Unumgänglichkeit von Vermittlung werden derzeit in der Medienforschung stark rezipiert, da erstens die Untersuchung der Medien in der Geschichte der Wissenschaften eine zunehmende Rolle in der Medienwissenschaft spielt, zweitens das Auftauchen von (technischen) Medien aus der Geschichte der Naturwissenschaften eine wichtige Frage bleibt und bleibt und weil drittens die wissenschaftstheoretische Situation der ‚Medienwissenschaft‘ selbst immer wieder zur Debatte steht. Wir erschließen uns im Seminar die nicht leicht zugängliche Position Barads am Beispiel des relativ kleinen Buchs „Agentieller Realismus“, wobei auch kontrastiv Texte von Judith Butler und Donna Haraway herangezogen werden.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 16–18 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 18–20 Uhr / 14.–16.07.2016 (Blockveranstaltung) |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I / Köln |
Seminar mit Prof. Dr. Benjamin Beil (Köln), vorbereitende Sitzungen in Bonn; die Blockveranstaltung findet vom 14.-16.07.2016 in Köln statt. (Details werden im Seminar bekannt gegeben).
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In einem Blockseminar (evtl. inkl. Exkursion) zusammen mit der Juniorprofessur für digitale Medienkultur der Universität zu Köln sollen Texte zur Theorie und Ästhetik interaktiver Medienkunst gelesen und diskutiert, sowohl verschiedene künstlerische Positionen vorgestellt werden.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 18–20 Uhr / 14.–16.07.2016 (Blockveranstaltung) |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I / Köln |
Seminar mit Prof. Dr. Benjamin Beil (Köln), vorbereitende Sitzungen in Bonn; die Blockveranstaltung findet vom 14.-16.07.2016 in Köln statt. (Details werden im Seminar bekannt gegeben).
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
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Globalisierung und Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart - wie ihre Krisenhaftigkeit. Spätestens seit der Krise 2008 erwachte ein neues Interesse an den Arbeiten von Karl Marx, die in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts (und erst recht nach dem Kollaps des sogenannten ‚real existierenden Sozialismus‘) als unberührbar galten – obwohl sie selten wirklich gelesen wurden. Dabei kann einerseits davon ausgegangen werden, dass Marx bereits vor 150 Jahren heute aktuelle Prozesse beschrieben und ihre Strukturen problematisiert hat. Seine Theorie liefert heute noch wichtige Anregungen zum Verständnis der gegenwärtigen Situation und ist mitnichten obsolet – außer man setzt sie zu unrecht mit der gescheiterten Legitimationsideologie des ‚Marxismus/Leninismus‘ gleich. Andererseits gehören zum Prozess der Globalisierung untrennbar auch ‚die Medien‘ sowie der sich weiter ausbreitende Diskurs darüber. Jüngst erschien bei Brill Books der Band „Marx in the Age of Digital Capitalism“ hrsg. von Christian Fuchs und Vincent Mosco (http://www.brill.com/products/book/marx-age-digital-capitalism#TOC_1), in dem zahlreiche unterschiedliche Aufsätze versammelt sind, die versuchen Marx’ theoretische Konzepte auf Phänomene der digitalen Gegenwartskultur zu beziehen. Diese Texte sollen gemeinsam gelesen und diskutiert werden.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
Das Kolloquium bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Themen und Fragestellungen für die Master-Abschlussarbeit zu entwickeln und bereits laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Vermittelt wird, wie man ein Thema findet und eingrenzt, eine präzise Fragestellung formuliert, den theoretischen Rahmen absteckt, die Vorgehensweise und die Untersuchungsmethode(n) festlegt, wie man recherchiert, den Stoff gliedert, eine Argumentation aufbaut, Quellen sinnvoll nutzt, Thesen entwickelt und dabei zwischen Theorie, Beschreibung und Analyse vermittelt. Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens werden aufgefrischt und das Schreiben und Redigieren an eigenen und fremden Texten geübt.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal |
Weitere Informationen in BASIS
Die Akteur-Medien-Theorie ist ein neuer Ansatz, der sich aus der Rezeption der Akteur-Netzwerk-Theorie in der Medienwissenschaft entwickelt hat. Wir lesen ausgewählte Texte aus dem Band „Akteur-Medien-Theorie“ (hg. von Thielmann / Schüttpelz), die die Potentiale und Probleme dieses neuen Zugriffs theoretisch und anhand von Fallbeispielen diskutieren.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
Es ist offenkundig, dass ein Medium kaum alleine anzutreffen ist. In der Regel stehen Medien immer in Austausch und Wechselwirkung mit anderen Medien, ein Befund, der mit der Ausbreitung digitaler multimedialer Systeme noch deutlicher geworden ist. Wie beschreibt man die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medien? Im Seminar sollen einschlägige Texte zur Theorie der Intermedialität gelesen und diskutiert werden.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 12–14 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Mi 10–12 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum II |
Weitere Informationen in BASIS
Die Medienkultur ist seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ohne das Medium der Fotografie in verschiedenen Formen und Funktionen undenkbar. Wir lesen ausgewählte Texte zur Theorie der Fotografie.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Mi 10–12 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum II |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 28.10.2015, 25.11.2015, 20.01.2016, 05-06.02.2016 |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
Diese Veranstaltung soll eine langfristig angelegte Zusammenarbeit der Lehrstuhls „Kultur Chinas“ (Prof. Dr. Stefan Kramer, Universität Köln) und dortigen Studierenden mit Prof. Dr. Jens Schröter (Universität Bonn, Medienkulturwissenschaft) und Studierenden der Universität Bonn eröffnen. Diese Reihe will sich durch gemeinsame Forschungen und durch im jährlich wechselnden Turnus stattfindende Lehrveranstaltungen in Köln und Bonn kulturkomparativ mit Fragen nach der Weltwahrnehmung und -konstitution, nach Ästhetik und Anästhetik im chinesischen und europäischen Diskurs auseinandersetzen. Das Ziel soll sein, jenseits aller Essentialisierungen und Exotismen des Blicks der Gesellschaften aufeinander (die aber auch nicht zu übergehen sind) anhand des jeweiligen Umgangs und der Diskursivierung konkreter (natürlicher?) Phänomene und technischer Entwicklungen nach Gemeinsamkeiten und Differenzen in der Weltwahrnehmung und -konstitution Europas und Chinas zu fragen. Thema dieser Veranstaltung ist die Frage nach dem Medium und der Medialität, die in der europäischen Tradition schon seit Aristoteles Diskussion des Diaphanen die europäische Philosophie immer wieder beschäftigt hat. Allerdings wurde die Eigendynamik der Medialität erst im 20. Jahrhundert zentral für die philosophische Reflexion und es bildete sich nicht zufällig gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Medienforschung heraus, welche seit den 1990er Jahren auch in China intensiv rezipiert und im Hinblick auf die Konstruktion eigener Modelle von Medien und Medialität mit vormodernen chinesischen Vorstellungen von Natur, Zivilisation, Kultur und den (technischen, ideologischen) Bedingungen der Kommunikation und Information verknüpft worden ist.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | 28.10.2015, 25.11.2015, 20.01.2016, 05-06.02.2016 |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 16–18 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum II |
Weitere Informationen in BASIS
Im Kolloquium besteht die Möglichkeit in Vorbereitung befindliche Abschlussarbeiten vorzustellen und zu diskutieren.
| Typ: | Seminar |
| Termin: | Di 16–18 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum II |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 14–16 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 18–20 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 18–20 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Mi 12–14 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Mi 12–14 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Hörsaal I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 16–18 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 16–18 Uhr |
| Raum: | Poppelsdorfer Allee 47 - Seminarraum I |
Weitere Informationen in BASIS
In dem Seminar wird Martin Warnkes Einführung "Theorien des Internets" gemeinsam gelesen und an Beispieln diskutiert. Dadurch soll ein erster Einblick in die Geschichte des Internets, sowie die verschiedenen Ansätze zu seiner Beschreibung vermittelt werden.
Die moderne Medienkultur oszilliert zwischen affirmativen, ideologisch hegemonialen Formaten und den immer schwieriger werdenden Versuchen die etablierten Darstellungs- und Wahrnehmungskonventionen kritisch und experimentell zu durchbrechen, zumal da die herrschende "Kulturindustrie" (Adorno/Horkheimer) alle experimentellen Formen leicht zu assimilieren scheint. Zum Verständnis dieser, gerade auch für die Bestrebungen nach andersartiger Mediengestaltung, wichtigen Phänomene sollen im Seminar Texte zum Verhältnis von Kulturindustrie und Avantgarde (bzw. Neo-Avantgarde), v.a. ausgehend von der Geschichte der modernen Kunst und ihrer medienreflexiven Strategien, gelesen und diskutiert werden.
From the preface of Protocol by Eugene Thacker: "Understanding networks not as metaphors, but as materialized and materializing media, is an important step toward diversifying and complexifying our understanding of power relationships in control societies. With the network metaphor, one only has a tool that does something in accordance to the agency of the human-user (a computer that downloads at your command, an information network that makes everything freely accessible at the click of a mouse, etc.). Click-download, cause-effect. If we dispense with convenient metaphors and actually ask how a network functions (not “what is it?” but “what does it do?”), then several noteworthy realizations emerge. This is what Protocol does.
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Facebook
ist zu einer zentralen Plattform des Webs geworden. Nicht nur ist es
Inbegriff der ‚Social Media‘, sondern durchzieht z.B. mit dem
‚Like‘-Button auch ganz andere Bereiche des Webs. Es ist Mittel der
Vernetzung und der Selbst-Inszenierung, Ort der Zirkulation und der
Transparenz, Datensammler und Unternehmen. Die meisten Studierenden
heute nutzen ganz selbstverständlich Facebook. Da eine der zentralen
Aufgaben der Medienwissenschaft darin besteht, den alltäglichen
Mediengebrauch selbst sichtbar zu machen und so kritischen Beobachtungen
zugänglich zu machen, sollen Texte zur medienwissenschaftlichen
Reflexion auf Facebook gelesen werden. Andere Präsentationen, z.B. zur
Funktion der APIs, der Datenschutzproblematik etc. pp. sind ebenfalls
möglich. Relevante Texte werden rechtzeitig zu Semesterbeginn bei Moodle
eingestellt. |
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In der Vorlesung soll die Geschichte der optischen Medien entlang der Entfaltung des optischen Wissens dargestellt werden. Zu Beginn wird in Auseinandersetzung mit Jonathan Crary die dafür angemessene Methodik entwickelt. Die Darstellung wird gerade nicht den Schwerpunkt auf die allzu bekannten Technologien wie Fotografie, Film, Fernsehen oder Video legen, obwohl diese vorkommen. Vielmehr nimmt sie jene eher exotischen Verfahren in den Blick, die gemeinhin unter dem Titel ‚dreidimensionale Bilder‘ versammelt werden. Diese optischen Medien sind in der Mediengeschichtsschreibung randständig, obwohl in der Praxis wichtig - jeder hat Hologramme auf Geldscheinen und Personalausweisen im Portemonnaie. Aber gerade weil sie in der etablierten Mediengeschichtsschreibung marginal sind, kann von ihnen ausgehend die Frage nach der Geschichte der optischen Medien neu entfaltet werden.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige Teilnahme und Klausur; bzw. Protokoll
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Facebook
ist zu einer zentralen Plattform des Webs geworden. Nicht nur ist es
Inbegriff der ‚Social Media‘, sondern durchzieht z.B. mit dem
‚Like‘-Button auch ganz andere Bereiche des Webs. Es ist Mittel der
Vernetzung und der Selbst-Inszenierung, Ort der Zirkulation und der
Transparenz, Datensammler und Unternehmen. Die meisten Studierenden
heute nutzen ganz selbstverständlich Facebook. Da eine der zentralen
Aufgaben der Medienwissenschaft darin besteht, den alltäglichen
Mediengebrauch selbst sichtbar zu machen und so kritischen Beobachtungen
zugänglich zu machen, sollen Texte zur medienwissenschaftlichen
Reflexion auf Facebook gelesen werden. Andere Präsentationen, z.B. zur
Funktion der APIs, der Datenschutzproblematik etc. pp. sind ebenfalls
möglich. Relevante Texte werden rechtzeitig zu Semesterbeginn bei Moodle
eingestellt. |
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Niklas Luhmann gilt im deutschen Kontext als der führende Vertreter der systemtheoretischen Soziologie. In der Theoriearchitektur der Systemtheorie tauchen Medien in verschiedener Form auf (Massenmedien - symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien - Medium/Form-Unterscheidung). 1995 hat Luhmann eine Schrift zu den Massenmedien vorgelegt, die im Seminar gemeinsam gelesen und diskutiert werden soll.
Relevante Texte werden rechtzeitig zu Semesterbeginn bei Moodle eingestellt.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige, aktive Teilnahme und Referat oder Präsentation, ggf. Ausarbeitung oder Hausarbeit
In der Vorlesung soll die Geschichte der optischen Medien entlang der Entfaltung des optischen Wissens dargestellt werden. Zu Beginn wird in Auseinandersetzung mit Jonathan Crary die dafür angemessene Methodik entwickelt. Die Darstellung wird gerade nicht den Schwerpunkt auf die allzu bekannten Technologien wie Fotografie, Film, Fernsehen oder Video legen, obwohl diese vorkommen. Vielmehr nimmt sie jene eher exotischen Verfahren in den Blick, die gemeinhin unter dem Titel ‚dreidimensionale Bilder‘ versammelt werden. Diese optischen Medien sind in der Mediengeschichtsschreibung randständig, obwohl in der Praxis wichtig - jeder hat Hologramme auf Geldscheinen und Personalausweisen im Portemonnaie. Aber gerade weil sie in der etablierten Mediengeschichtsschreibung marginal sind, kann von ihnen ausgehend die Frage nach der Geschichte der optischen Medien neu entfaltet werden.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige Teilnahme und Klausur; bzw. Protokoll
In dem Seminar (zugleich: Basisseminar des Graduiertenkollegs ‚Locating Media‘) sollen verschiedene Modelle der Darstellung der Geschichte der Medien und relevante Forschungsmethoden vorgestellt und diskutiert werden.
Relevante Texte werden rechtzeitig zu Semesterbeginn bei Moodle eingestellt.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige, aktive Teilnahme und Referat oder Präsentation, ggf. Ausarbeitung oder Hausarbeit
Facebook ist zu einer zentralen Plattform des Webs geworden. Nicht nur ist es Inbegriff der ‚Social Media‘, sondern durchzieht z.B. mit dem ‚Like‘-Button auch ganz andere Bereiche des Webs. Es ist Mittel der Vernetzung und der Selbst-Inszenierung, Ort der Zirkulation und der Transparenz, Datensammler und Unternehmen. Die meisten Studierenden heute nutzen ganz selbstverständlich Facebook. Da eine der zentralen Aufgaben der Medienwissenschaft darin besteht, den alltäglichen Mediengebrauch selbst sichtbar zu machen und so kritischen Beobachtungen zugänglich zu machen, sollen Texte zur medienwissenschaftlichen Reflexion auf Facebook gelesen werden. Andere Präsentationen, z.B. zur Funktion der APIs, der Datenschutzproblematik etc. pp. sind ebenfalls möglich. Relevante Texte werden rechtzeitig zu Semesterbeginn bei Moodle eingestellt.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige, aktive Teilnahme und Referat oder Präsentation, ggf. Ausarbeitung oder Hausarbeit
In den 1990er Jahren war das Aufkommen des Internets einerseits stark mit einer Rhetorik der Revolution verknüpft (‚digitale Revolution‘), andererseits schien das Internet völlig neue Geschäftsmodelle zu versprechen (‚new economy‘) – eine Hoffnung, die im dot.com-crash 2001 erstmal einen Dämpfer erhielt. In dem Seminar sollen verschiedene Aspekte der Verbindung bzw. des Konflikts verschiedener Formen digitaler Medien mit der derzeit existierenden kapitalistischen Struktur der Gesellschaft diskutiert werden: ‚Raubkopie‘, Urheberrechtsproblematik, ökonomische Abtastung und Überwachung, Vernichtung von Arbeit durch digitale Technologien u.v.m. Relevante Texte werden rechtzeitig zu Semesterbeginn bei Moodle eingestellt.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige, aktive Teilnahme und Referat oder Präsentation, ggf. Ausarbeitung oder Hausarbeit
Eines der zentralen Phänomene des Web 2.0 ist die Video-Plattform You Tube. 2009 ist mit dem You Tube-Reader (hg. von Pelle Snickars und Patrick Vonderau) eine erste und ausführliche kultur- wie medienwissenschaftliche Auseinandersetzung mit You Tube erschienen. In dem Seminar werden Texte aus dem Reader gelesen und anhand von Beispielen diskutiert. Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Lektüre englischer Fachtexte ist erforderlich.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige Teilnahme und Referat oder Hausarbeit oder etc.
Eine der wichtigsten und umstrittensten Positionen der deutschen Medienwissenschaft seit Mitte der 1980er Jahre ist die so genannte 'Medienarchäologie' (auch: 'Diskursanalyse technischer Medien' oder 'informationstheoretischer Materialismus'). Unter Rekurs auf Heidegger, Lacan und Foucault hat Friedrich Kittler einen Ansatz entwickelt, der die Rolle der Medientechnik und ihre historische Rekonstruktion betont. Die Medienarchäologie ist der einzige Ansatz, der die doch so naheliegende Rolle der Technik im Bereich des Medialen wirklich (und nicht nur rhetorisch) ernstnimmt. Im Seminar lesen wir ausgewählte Texte Kittlers und anderer medienarchäologisch orientierter AutorInnen, sowie kritische Kommentare. Die Grundlagen der medienarchäologischen Methode und wie man mit ihr arbeiten könnte sollen vermittelt werden.
Bedingung für Scheinerwerb ist regelmäßige Teilnahme und Referat oder Hausarbeit oder etc.
| Typ: |
Blockseminar |
| Termin: | 04.05., 18.05., 08.-10.07. |
| Raum: | AR-H 420, Wochenende in Leipzig |
weitere Informationen im LSF.
| Typ: |
Blockseminar |
| Termin: | 04.05., 18.05., 08.-10.07. |
| Raum: | AR-H 420, Wochenende in Leipzig |
weitere Informationen im LSF.
Das Internet zählt heute zweifelsohne zu den meistbenutzten Medientechnologien. Um so wichtiger ist die Beschäftigung mit seiner Geschichte, aus der deutlich wird, wie wenig das Internet aus einer zielgerichteten sei es militärischen, sei es ökonomischen Planung und Entwicklung hervorgeht. Vielmehr resultiert es aus einer Gemengelage konfligierender Diskurse, Praktiken und Techniken - und ist damit ein exemplarischer Fall für die komplexe Genese moderner Medientechnologien.
Der Körper ist nichts allein Natürliches. Körper werden reguliert, gepflegt, trainiert. Heute gelten sehr schlanke Körper als schön, das war die meiste Zeit in der Geschichte nicht so. Außerdem ist die Darstellung des Körpers sehr stark von kulturellen Vorgaben abhängig.
In Zusammenarbeit mit der Sinologie Leipzig (Prof. Dr. Stefan Kramer) und in Fortsetzung einer ähnlichen Kooperation vom SS 2009 werden 'europäische' und 'chinesische' Repräsentationen des Körpers in verschiedenen Medien verglichen. Die Veranstaltung versteht sich also als Beitrag zur interkulturellen Ausweitung der Medienwissenschaft.
Globalisierungund Neoliberalismus prägen das Gesicht der Gegenwart - wie ihre tiefeKrisenhaftigkeit. Dies löst auch ein neues Interesse an den Arbeitenvon Karl Marx aus, die in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts(und erst recht nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus)als unberührbar galten. Dabei kann einerseits davon ausgegangen werden,dass Marx bereits vor 150 Jahren heute aktuelle Prozesse beschriebenund ihre Strukturen problematisiert hat. Andererseits gehören zumProzess der Globalisierung untrennbar auch ‚die Medien‘ sowie der sichweiter ausbreitende Diskurs darüber.
Das Internet zählt heute zweifelsohne zu den meistbenutzten Medientechnologien. Um so wichtiger ist die Beschäftigung mit seiner Geschichte, aus der deutlich wird, wie wenig das Internet aus einer zielgerichteten sei es militärischen, sei es ökonomischen Planung und Entwicklung hervorgeht. Vielmehr resultiert es aus einer Gemengelage konfligierender Diskurse, Praktiken und Techniken - und ist damit ein exemplarischer Fall für die komplexe Genese moderner Medientechnologien.
| Typ: |
Blockseminar/Exkursion |
Termin: |
Vorbesprechungen am 15.04. und 08.05., weitere Termine tba |
| Raum: | tba |
weitere Informationen im LSF.
| Typ: |
Blockseminar/Exkursion |
Termin: |
Vorbesprechungen am 15.04. und 08.05., weitere Termine tba |
| Raum: | tba |
weitere Informationen im LSF.
Eine Ringvorlesung des FK 615 Medienumbrüche und des GS Locating Media unter der Schirmherrschaft von Prof. Jens Schröter.
| Typ: |
Projekt |
| Termin: | Fr 01.05., 14.00 - 19.00 Uhr weitere Termine nach Absprache |
| Raum: | Filmstudio |
weitere Informationen im LSF.
| Typ: |
Projekt |
| Termin: | Fr 01.05., 14.00 - 19.00 Uhr weitere Termine nach Absprache |
| Raum: | Filmstudio |
weitere Informationen im LSF.
| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 10.00 - 12.00 Uhr |
| Raum: | AR-K 613 |
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| Typ: |
Seminar |
| Termin: | Di 10.00 - 12.00 Uhr |
| Raum: | AR-K 613 |
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1999 hat der populäre Film The Matrix nochmals spektakulär das Phantasma vollendeter virtueller Realität inszeniert. Computer spiegeln eine ‚Realität‘ vor, die den Menschen zum Gefängnis wird. In der Vorlesung sollen in der Verbindung von Technik- und Diskursgeschichte die Wurzeln solcher Phantasmen freigelegt werden. Sie führen zu der Einsicht, dass Computer und die ‚Realität‘ in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in der Tat eine enge Verbindung eingegangen sind – insbesondere in der Computersimulation und deren immenser Bedeutung für Militär, Naturwissenschaften, Ökonomie, Medizin, Architektur u.v.m.: In gewisser Weise leben wir schon längst in der Matrix...
In der Arbeitsgruppe sollen zu einem vorgegebenen Thema – der Darstellung und Würdigung einer Person – Konzepte für Gestaltung und Strukturierung einer multimedialen DVD erprobt und diskutiert werden. Die zu bildenden Arbeitsgruppen sollen lernen selbstständig auf die Anforderung zu reagieren, ihre Arbeitsabläufe zu strukturieren und die Potentiale multimedialer Gestaltung einzusetzen.